St. Margrethen Stand 1981. Der Bahnhof war bis in die 90er Jahre grösstenteils mit Handweichen ausgerüstet. Einzelne Weichen, Signale und Barrieren wurden von Weichenposten bedient. Die Licht-Ausfahrsignale C und D haben nicht frühere mechansiche Signale ersetzt, sondern sind erst mit der Einrichtung des Streckenblocks aufgestellt worden (Punkte n und u der unten auf dem Plan  aufgeführten Änderungen). Vorher gab es gar keine Ausfahrsignale. Interessant ist auch der Punkt o: Dort wird der Ersatz des Vorsignals von Lustenau erwähnt. Das hat eigentlich keinen Einfluss auf St. Margrethen und wird üblicherweise nicht aufgeführt.  Wurde offenbar nur gemacht, weil das Signal auf dem Plan eingezeichnet ist.

 

 

Vorstandsapparat

 

 

Wärterposten 5 an der Ausfahrt nach Rheineck

 

 

Wärterstellwerk No 1 an der Ausfahrt nach Lustenau / Au vom Boden und vom Zug aus gesehen.

 

 

Ausfahrsignale A nach Lustenau und C nach Au

 

 

Einfahrsignal E 1/2

 

 

Nachdem ich das Einfahrsignal E 1/2 fotografiert hatte, wollte ich noch dem Streckengleis entlang zum dazugehörigen Vorsignal weiterlaufen. Es war eines der letzten mechanischen Vorsignale der Schweiz. Ich habe jedoch bald bemerkt, dass ich dazu die Grenze nach Österreich hätte überqueren müssen. Prompt wurde ich von einem schweizerischen Grenzwächter aufgehalten und kontrolliert. Ich wäre jedoch keinesfalls über die Grenze, damals gab es noch keinen freien Personenverkehr und ich hätte bei einem illegalen Grenzübertritt  mit einer Verhaftung rechnen müssen.

Da sich so das Vorsignal nicht fotografieren liess, hier eine Aufnahme aus dem fahrenden Zug. Das geöffnete Vorsignal ist rechts neben der Lokomotive knapp zu erkennen.

 

Die Aufnahmen stammen von 1985 und 1987.

Hier eine bessere Aufnahme des in Österreich gelegenen Vorsignals von St. Margrethen. Das Bild stammt von D.Heer und wurde in der Eisenbahn-Revue Österreich  9/1997 (Minirex-Verlag) veröffentlicht.